April 2016 – Coachen oder beraten?

Immer wieder taucht die Frage auf was Coaching „wirklich“ ist. Die 80er Jahre haben einen neuen Typ der Begleitung gebracht – Coaching. Coaching reflektiert auf mehr Demokratisierung, mehr Selbstverantwortung und höhere Selbständigkeit, auch in der Bearbeitung der Probleme bzw. Zukunftsaspekte.

Doch da mischen sich immer wieder alte Relikte der „autoritären Einstellung“ mit hinein – es kann doch nicht sein, dass der Hilfesuchende selbstverantwortlich und selbst engagiert ist. Wenn er oder sie keine Lösung hat muß „man“ ihm helfen (Retter-Syndrom) oder ihm die Leviten lesen und ihm sagen wo „es lang geht“ (Besserwisser-Syndrom).

Auch „Be-RAT-ung“ ist so ein Begriff aus der Vergangenheit. Er weißt auf Rat-schlag hin und kommt aus der Vergangenheit, wo es ein „oben“ (Besserwisser) und ein „unten“ (Hilfeempfänger) gab. Inzwischen ist wisenschaftlich wohl bekannt, dass der Mensch durch eigenes Überlegen, Formulieren und Finden die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung und Anwendung ein Vielfaches erhöht, als wenn er den Nürnberger Trichter aufgesetzt bekommt und „Rat-Schläge“ hineingeträufelt werden, die leicht und gerne „versickern“. Alleine Aussagen „ja, gute Idee..“ oder „ich kann s ja mal versuchen…“ oder auch „darüber werde ich nachdenken…“ sind Hinweise auf Hinausschieben und mögliches Nicht Anwenden.

Wie sind Deine Erfahrungen mit „Hilfesuchenden“, Selbstverntwortlichen“, „Beratern“ und „Coaches? Gerne komme ich in Dialog dazu!

-wevo-

 

 

 

 

 

 

 

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