März 2018 – Verwässerung im Coaching-Markt

Coaching ist ja seit fast 3 Jahrzehnten der Renner geworden. Alles, was nach Veränderung oder Entwicklung schreit, wird heute als „Coaching“ bezeichnet. Da wird dem Ursprung des „Fahrgastes, der sagt wohin der Kutscher fahren soll“ zuwider gehandelt.

Eine Verwässerung des Coaching-Begriffs ist die Folge. Auch die Mischung von Coaching, Beratung und Training beginnt inzwischen Kreise zu ziehen, tut aber dem Coaching nicht gut. Coaching ist, andere durch ihre eigenen Ideen Selbstentwicklungs-Kraft zu verleihen und nicht durch Rat-Schläge von außen.

Coaching, Training und Beratung haben auch unterschiedlich Positionen zum Menschen. Während Coachs sich partnerschaftlich orientieren und auf Augenhöhe mit anderen agieren, ist der/die Trainer/in auf das „Nicht-Wissen“ des anderen, was er lernen muss, ausgerichtet. Der/die Berater/in – im Sinne der TA – hat noch stärker die Position des „Ich bin nicht ok (Coachee) und ich bin ok (Berater/in), woraus sich zwangsläufig Information, Belehrung, Rat-Schläge ergeben.

Inzwischen haben viele Menschen eine Menge an Wissen angehäuft. Da fehlt nicht Wissen heutzutage, sondern die Umsetzung und Anwendung des Wissens. das im Coaching am meisten gefördert wird.

Wie erlebst Du den heutigen „Coaching-Markt“?

Was ist Deine Position zum Umgang mit Coachees?

Was wären wichtige Punkte der konstruktiven Entwicklung des Coaching-Begriffs?

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