April 2018 – Vorab-Checks

In den letzten Jahren hat sich am Markt gezeigt, dass es Coaching-Angebote gibt, wo der Coach bzw. die Firma vom Coachee  vorab einige „Ergebnisse“ haben möchte.  So werden ganze Datenbatterien von Tests über den Coachee „ausgeschüttet“, bevor er in ein Coaching gehen kann.

Da wird das Kind mit dem Bad ausgeschüttet!

Ein/e Kunde/in, der/ die mit Fragen an einen Coach kommt, möchte in möglichst kurzer Zeit sich selbst hinterfragen und Lösungen entwickeln, um erfolgreich die Zukunft zu dem Thema zu bewältigen.

Wenn ein Coach sehr viele persönliche Testergebnisse des Coachee will, taucht die Frage auf, welche Professionalität er im Coaching selbst einbringt. Braucht er „Material“ oder genügen nicht auch Beobachtungen im Hier und Jetzt, mit Nachfragen, die gezielt zum Thema, zum Problem oder zum Ziel zu stellen sind.

Es ist ein schwacher Coach, der viele Daten aus der Vergangenheit des Coachee sammelt! Coaching ist keine Therapie. Es geht nicht um Vergangenheits-Bewältigung. Es geht auch nicht beim Coaching um Tiefschürfungen in der Psyche, um ein „Heute-Problem“ zu lösen.

Wie stehst Du zu den Vorab-Checks?

Was macht diese ev. sinnvoll bzw. was wird unnütz an Datenmaterial gesammelt?

Wieviel „Psyche“ brauche ich für die Coaching-Fragen des Coachee?

 

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