Juni 2018 – Emotion und Kognition

In den Anfängen des Coachings waren es Unternehmensberater die an den (Führungs)-Themen ihrer Coachees, der Führungskräfte, arbeiteten. Zumeist sachlogische, strukturelle oder arbeitsmethodische-strategische Fragen.

In den 90er Jahren kam die psychologisch-emotionale Seite auf. Vermehrt wurde nach den Gefühlen, Hintergründen, sozial-psychologischen Themen „gefragt“ bzw. wurden diese thematisiert.

Sind nun Emotionen im Coaching wichtiger oder die Kognition?

Es gibt so manche Coaches, die auf die gefühlsbezogene Seite schwören, da diese ihrer Meinung nach den wesentlichen Aspekt im Coaching umfasst.

Andererseits gibt es Coachings, wo die Sachfrage, das Bewusstsein zum Arbeitsthema im Vordergrund steht.

Da sich Coaching auf einer ganzheitlichen Ebene um die Fragen des Coachees kümmert, ist weder das eine noch das andere „alleine maßgebend“.  In einem ganzheitlichen Coaching wird neben dem Vordergrund, den der Coachee betont und als Problem bzw. Bedürfnis anführt, die andere Seite immer mitschwingen. Betont er eine Sachfrage, ist der Hintergrund wahrscheinlich auch ein gefühlsbezogener. Betont der Coachee seine Emotionen und möchte diese „in den Griff kriegen“ oder „bearbeiten“, dann ist oft auch die Frage nach der Situation im Alltag und den sachlichen Gegebenheiten, Handlungsschritten usw. ein Thema.

Wie erlebst Du Deine Coachees? Was betonen diese am Anfang?

Was ist als Coach Dein „Faible“? Worauf springst du am leichtesten an?

Wie kannst du Dich beim nächsten Coaching beobachten und anschließend die beiden Seiten reflektieren?

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