Oktober 2018 – Digitalisierung im Coaching

Ein modernere Begriff geistert auch seit einiger zeit durch die Coaching-Szene: Digitalisierung.

In einer Welt des Internets, der Facebooks und Twitters, der Schriftlichkeit und Vernetzung hätte es überrascht, wenn Coaching „außen vor“ geblieben wäre.

Was ist nun die Ergänzung zum persönlichen Gespräch? Was kann es bringen bzw. was „kostet“ es? Das sind einfache, aber wichtige Fragen für Coachs und Coachees.

Ein Coachee hat natürlich Interesse, wenig Fahrtstrecken und -zeit zurückzulegen. Am besten über alle technischen Möglichkeiten Coachings abzuwickeln. Aber kann in diesem technisierten Verfahren der Mensch wirklich sichtbar werden oder ist es nur ein „Fake“ oder ein oberflächliches sozial akzeptiertes Statement?

Der Coachee kann gerne Antworten schreiben – über Mail – und der Coach kann gerne Fragen stellen – über Internet usw. Aber die „Begegnung“ und die „Beziehung“ leisten den eigentlichen Teil der Arbeit. Wie reagiert der Coachee auf Fragen (emotional, nonverbal nicht nur verbal)? Wie erkenne ich als Coach Mimik und Gestik des Coachee in Übereinstimmung zum Inhalt oder gibt es hier Unterschiede?

Lassen wir daher die Kirche im Dorf. Die Digitalisierung und Technisierung des Coachings kann Rahmenbereiche und Inhaltsaspekte betreffen, jedoch die Beziehungsqualität wird damit nicht geschaffen. Und Beziehung ist ein zentraler Aspekt des Coachings.

Wo setzt Du Technik im Coaching ein?

Wie schaffst du Beziehungsqualität?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s