Dezember 2018 – Psychotherapie vs. laissez-faire

Heutzutage wird oft von „Coaching“ als verkappte Psychotherapie geredet, andererseits entsteht der Eindruck, dass der Coachee alles selber machen „muss“, sozusagen nach dem französischen Begriff „laissez faire“, mach´s allein!?.

Beides ist für konkretes und effektives Coaching falsch!

Ein Coach tut gut daran, einen psychologischen bis psychotherapeutischen Hintergrund sein eigen nennen zu können, aber sich auch abzugrenzen und im praktischen Alltag des Coachee zu bleiben und nicht das eine oder andere an „Hintergründen“ zu vermuten und aus sich heraus da „einzugreifen“.

Es geht im Coaching aber auch nicht darum, nur den Coachee „anzustossen“ und dann ihm /ihr alles selber im Gespräch machen zu lassen. Die Gesprächsführung liegt beim Coach, die Aktivierung des Coachee ist auch ein Thema, nicht die Antworten oder die Umsetzung. Hier sollte der Coachee eigenständig aus dem „Lernprozess“ seine Ableitungen, Entscheidungen und Vorhaben  treffen.

Wie kann ich als Coach mit breitem Hintergrund, gut zuhören und auf das Thema bzw. die Frage des/ der Kunden/Kundin eingehen ohne den eigenen Hintergrund zu verleugnen, aber nicht als Maßstab für den Coachee einzubringen?

Wie siehst du Deine Coaching-Haltung?

Was ist für Dich dabei wichtig?

Wo sind die größten Gefahren der „Vereinnahmung“ des Coachee im Prozess?

 

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